Tempo Eau de Parfum, von Diptyque wurde im Jahr 2018 veröffentlicht. Der Parfümeur hinter dieser Kreation ist Olivier Pescheux. Die Noten sind Bergamotte, Muskatellersalbei, Mate, Patchouli, Rosa Pfeffer, Veilchenblatt.
Tempo beschwört eine Atmosphäre von düsterer Eleganz herauf, mit Patchouli, düsteren Hölzern und düsterem Lehm, mit einer geisterhaften metallischen Kälte und einem krautigen Schauer von etwas Grünem und Fremdem, das darunter brodelt. Er trägt eine beunruhigende Schwere in sich, die Form eines Gefühls, das man nicht in Worte fassen kann; als müsste man zu jemandem ins Bett steigen und ihm sagen, dass er tot ist. Es erinnert mich auch an diese Passage aus Shirley Jacksons The Haunting of Hill House: "Kein lebender Organismus kann unter den Bedingungen der absoluten Realität lange gesund weiter existieren; selbst Lerchen und Katzenjunge sollen nach Ansicht einiger träumen. Hill House, nicht zurechnungsfähig, stand allein gegen seine Hügel und trug Dunkelheit in sich... und was immer dort wandelte, wandelte allein." Dies ist ein Patchouli, der die langen Schatten von Hill House durchwandert hat, sich in den dichten, unausgesprochenen Geheimnissen seiner berüchtigten Hallen verloren hat und in der zunehmenden Dunkelheit sein verrücktes Gesicht litt. Dies ist ein verdrehtes, heimgesuchtes Patchouli, das schon einiges gesehen hat, aber alle Ränder dieses entnervenden Schreckens sind durch das Kriechen von Moos, das Absetzen von Staub und die Weichheit von Zeit und Erinnerung, von Unwirklichkeit und Traum verwischt worden.
Tempo beschwört eine Atmosphäre von düsterer Eleganz herauf, mit Patchouli, düsteren Hölzern und düsterem Lehm, mit einer geisterhaften metallischen Kälte und einem krautigen Schauer von etwas Grünem und Fremdem, das darunter brodelt. Er trägt eine beunruhigende Schwere in sich, die Form eines Gefühls, das man nicht in Worte fassen kann; als müsste man zu jemandem ins Bett steigen und ihm sagen, dass er tot ist. Es erinnert mich auch an diese Passage aus Shirley Jacksons The Haunting of Hill House: "Kein lebender Organismus kann unter den Bedingungen der absoluten Realität lange gesund weiter existieren; selbst Lerchen und Katzenjunge sollen nach Ansicht einiger träumen. Hill House, nicht zurechnungsfähig, stand allein gegen seine Hügel und trug Dunkelheit in sich... und was immer dort wandelte, wandelte allein." Dies ist ein Patchouli, der die langen Schatten von Hill House durchwandert hat, sich in den dichten, unausgesprochenen Geheimnissen seiner berüchtigten Hallen verloren hat und in der zunehmenden Dunkelheit sein verrücktes Gesicht litt. Dies ist ein verdrehtes, heimgesuchtes Patchouli, das schon einiges gesehen hat, aber alle Ränder dieses entnervenden Schreckens sind durch das Kriechen von Moos, das Absetzen von Staub und die Weichheit von Zeit und Erinnerung, von Unwirklichkeit und Traum verwischt worden.